@ Gü-Mix:
Ich kann das gerade auch nicht ganz nachvollziehen mit den Links. Nachträglich verändert habe ich jedenfalls nichts. Das wird dann wohl ein Mysterium bleiben
Wie dem auch sei. Ich hätte da aber noch eine Frage... in welcher Weise unterscheiden sich Y-Kabel und Instertkabel in der Belegung? In meinen Augen sind beide identisch. Der einzige Unterschied zwischen den beiden Kabeln wäre in diesem Fall (und nur in diesem, denn ein Y-Kabel gibt es ja auch mit 6,35mm Klinke), dass das von mir / uns vorgeschlagene Y-Kabel eine 3,5mm Klinke hat.
Die Insertbelegung ist: tip-send, ring-return, schaft-schirm. Auf der anderen Seite bei den Monoklinken ist dann die Tip immer Signal und der Schaft der Schrim. Das ist bei Y-Kabeln identisch, oder sollte ich mich gerade vollkommen irren? Alles andere hätte keinen Sinn!
@Linara:
Mann mann mann, du hast dir da aber echt ne Menge vorgenommen! Aber alles der Reihe nach

Eierkartons:
Viele Nachwuchsbands pflastern sich die Proberäume mit Eierkartons und glauben, dass das den Schall nach draussen hin dämmen würde. Das ist leider ein Trugschluss. Eierkartons brechen den Schall und verbessern in begrenztem Maße die Raumakustik. Das ist vergleichbar mit einem blankpolierten Stück Metall. Wenn es sauber geschliffen und poliert wurde, kannst du dich darin spiegeln, da das Metall das Licht exakt so zurückwirft, wie es auf die Oberfläche fällt. Das passiert auch bei glatten Wänden, wenn Schallwellen auftreffen. Wenn du jetzt einen Stahlschwamm nimmst und über das Metall drüberrubbelst, wird der Spiegel blind, da das Licht "diffus", also in alle Richtungen, gestreut wird. Das passiert, wenn man kleine Pyramiden (Eierkartons oder Noppenschaum) auf die Wand klebt. Dadurch bricht sich der Schall an sehr viel mehr Flächen und der Nachhall im Raum nimmt ab. Du kennst das aus deinem Zimmer: Wenn frisch tapeziert wird und alle Möbel raus sind, klingt der Raum ganz komisch. Es hallt ganz arg und man hört ein kleines flatterndes Echo. Wenn der Raum wieder eingerichtet ist, ist der Hall und das Flatterecho weg, da der Schall sich an Möbeln, Vorhängen und ähnlichem, bricht. Der Noppenschaum hat zudem noch kleine Poren, in die die ganz hohen Frequenzen rein können und dadurch noch viel mehr gedämpft werden, als bei Eierkartons. Dennoch kann man mit Eierkartons schon sehr gute Ergebnisse erzlielen. Eierkartons könnten also bei deinem Screen also auch gute Dienste leisten. Wenn du diese Eierkartons gebogen kriegst, kannst du diese mit Flocken aus dem Kissen (so wie du es vorgeschlagen hast) bekleben (Sprühkleber und die Flocken draufstreuen) und du hast schon mal eine zeimlich gute Selbstbaulösung für einen solchen Screen.
Was das Aussehen anbelangt... es ist nichts verboten, solange es gut klingt und seinen Zweck erfüllt!
Schlagzeug:
Verschoben: ►►►
Wie soll ich das Schlagzeug aufnehmen!?
Trotzdem erstmal zur Vorgehensweise:
Du hattest den Midiausgang deines Keyboards ja schon mal ein paar Posts vorher erwähnt. Über diesen Ausgang gibst du keine Sounds raus, sondern Steuersignale. Das kannst du dir so vorstellen: Du drückst die Taste "c" auf deiner Klaviatur. Durch den Midiausgang wird eine digitale Information rausgegeben, dass du gerade diese Taste gedrückt hast. Das ist ganz ähnlich deiner PC-Tastatur. Du drückst "c", der PC merkt was du gedrückt hast und schreibt ein "c". Wenn du das "c" länger gedrückt hälst, kommen ganz viele "cs" raus, solange bist du die Taste wieder los lässt. Dein Keyboard gibt zusätzlich zu der Information, welche Taste wie lange gedrückt wurde noch die Information raus, wie feste du sie gedrückt hast und eventuell auch noch, ob du während des Tastenhaltens den Tastendruck verändert hast. Diese Information wird an ein Gerät weitergeleitet, z.B. an deinen Computer. (dazu brauchst du allerdings wieder ein Midiinterface, was aber recht günstig zu haben ist) Dieser speichert diese Inforamtionen und leitet sie weiter. Die Infos gehen dann aus dem PC wieder raus in ein weiteres Gerät, z.B. einen Sampler oder
Expander. Das sind Geräte, die, ähnlich wie dein Keyboard, Sounds gespeichert haben und den Tasten zuordnen. Diese Geräte gibt es auch als Software (also als PC Programm), sodass du kein weiteres Gerät benötigst, denn diese sind ziemlich teuer! Der Vorteil dabei ist, dass du die Informationen, die du über dein Keyboard eingespielt hast, mit der Maus noch verändern kannst. Wenn also ein Bassdrumschlag nicht genau saß, kannst du ihn mit der Maus ganz einfach an die richtige Stelle schieben oder die Funktion "Quantisieren" in dem Midisequenzer drücken und der macht das dann automatisch. Quantisieren heisst also in diesem Fall, dass die eingespielten "Noten" genau auf den Takt gesetzt werden. Da das ziemlich "Klienisch" klingt (denn wer spielt schon zu 100% auf den Punkt) haben gute Sequenzer eine Funktion, die das ganze wieder minimal verschiebt. Das nennt sich dann z.B. Humanise (menschlich machen). Da eine Trommel auch unterschiedlich klingt, jenachdem wie feste man sie angeschlagen hat, haben diese Sampler oder
Expander verschiedene Lautstärken (veloicity Stufen) der einzelnen Trommel eingespeichert und fügen, jenachdem wie feste du die Taste gedrückt hast, das dazugehörige Sample (also den Sound) mit der richtigen Lautstärke ein. Du kannst das auch ganz ohne dein Keyboard machen und jeden Schlag mit der Maus setzen indem du an die richtige Stelle klickst, jedoch ist dann die Lautstärke immer gleich und du musst diese dann wiederum mit der Maus anpassen. Das ist sehr langwierig und mühselig.
Der Einfachheit halber versuchs doch erstmal mit der Variante, die du selber vorgeschlagen hast und spiel die einzelnen Elemente mit deinem Keyboard ein. Auch die aufgenommenen Spuren kannst du anschließend noch schneiden und verschieben... aber du merkst schon, das ist alles nicht so leicht und beansprucht viel Zeit. Dennoch finde ich das klasse dass du sowas ins Auge fasst... solche Übungen bringen einen sehr weit, weil man auch so das Schneiden lernt, was in der heutigen Studiotechnik nicht mehr wegzudenken ist.
Jetzt hast du erstmal eine Nuss zu knacken

Wenn was dabei war, dass du noch nicht richtig verstanden hast, sags ruhig. Ich kann das auch nochmal etwas langsamer erklären, denn das sind schon ziemlich viele Informationen auf einen Schlag, wenn man noch neu in dem Bereich ist
Grüße grüße,
Till
PS. Einen Midisequenzer oder einen virtuellen Sampler (also einen Sampler als PC Programm) findet man bestimmt als Freeware, mehr kopfzerbrechen bereiten mir gute Samplebanken (Soundbibliotheken) dafür... Aber ich schau mich mal um