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musa

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1

Samstag, 27. August 2011, 09:40

einigermaßen ein professionelles Tonstudio [Was kostet ein professionelles Tonstudio?]

Hallo liebes Forum ;),

wie viel Euro muss man invistieren, eure Meinung nach, damit man ein einigermaßen professionelles Tonstudio hat ? Natürlich ist mir schon klar, dass man bis unendlich Millionen reinstecken kann, aber wie viel sollte Minimum sein ? Und wie groß (Raum) (m²) sollte ein professionelles Tonstudio sein. Sind Tontechniker nötig um ein professionelles Tonstudio aufzubauen oder völlig überflüssig ?



gruß euer MUsa

2

Samstag, 27. August 2011, 11:43

Hallo Musa!
Deine Frage lässt noch einige Fragen entstehen.

Muss eine komplette Band aufgenommen werden? Auch Schlagzeug!?
Soll in diesem Studio jede Musikrichtung produziert werden?
...
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musa

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Samstag, 27. August 2011, 12:08

Ja, sollte sogut für Solo und Bands geeignet sein, aber keine Schlagzeuge.
Es soll auch für alle Musikrichtungen geeignet sein.

4

Samstag, 27. August 2011, 14:59

Hallo,

Deine Frage ist recht komplex. Es könnte helfen, wenn Du Dir Teilfragen stellst. Hier mal ein paar Anregungen:

Welche Instrumente möchte ich Aufnehmen?
Wie viele Spuren maximal gleichzeitig?
Soll es eher digital oder analog basierend sein?

Aus diesen Fragen, ergeben sich weitere Fragen, die Dir dann helfen, gerne mit unserer Unterstützung, Dein Equipment zu finden. Auch im Hinblick auf die zu erwartenden Kosten, kann man dann deutlich etwas sagen.

Zu Deiner Frage bzgl. eines Tontechnikers:

Was kannst Du? Wo siehst Du Deine Stärken und Schwächen? Bist Du Musiker und suchst ein eigenes Studio? Bist Du technisch auf der Höhe (oder zumindest nahe dran)? Was traust Du Dir zu? Was soll letztendlich dabei rauskommen? Willst Du Demos oder Endprodukte produzieren? Willst Du nur den Schritt Aufnahme tätigen oder nur Mixen oder nur Mastern doer gar alles drei zusammen?

So, hoffe, dass Dir die Fragen helfen, strukturiert an den Gedanken "eigenes Tonstudio" heranzugehen. Zum Abschluss zwei Beispielantworten auf Deine Eingangsfrage:

1. Ein professionelles Studio kann bei 100 Euro liegen, den wenn der Musiker absolut überragend ist, reicht ein alter Kassettenrecorder, den Du bei eBay bekommst. :-)

2. Plane mit einer Million, man weiß ja nie, ob man immer das richtige Gerät für den Musiker da hat!

Das ist natürlich nicht vollständig ernst gemeint. Aber einen wichtigen Ratschlag sollte man nie vergessen: Technik ist nicht zum Selbstzweck da, sondern dient lediglich der Unterstützung des vorhanden Könnens.

  • »trippleheadshot« ist männlich

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5

Samstag, 27. August 2011, 18:51

Hey,

wie du schon rauslesen konntest, ist diese Frage so einfach nicht zu beantworten. Es geht schon bei der Raumgestaltung los, ohne auch nur einen Gedanken an die Technik zu verschwenden. Wie sind die Räume beschaffen, in denen du arbeiten willst, was fehlen noch an Umbauten etc. Ein professionelles Tonstudio ist mit dem "Raum in Raum" Prinzip gebaut, was sehr aufwendig und kostenintensiv ist. Um da einen Kostenpunkt grob zu definieren braucht man die Grundfläche, sowie die Deckenöhe der einzelnen Räume, die Anforderung, wie stark die Wände dämmen sollen und natürlich ob es sich um den Meterialpreis handeln soll oder ob auch die Manpower mit berechnet wird. Aber selbst wenn diese Angaben gemacht sind, gehen die Preise noch stark auseinander.

Bei der Technik, dem eigentlichen Herzstück des Studios (wobei die akustik ebenso wichtig ist) kann man, wie du schon selber sagtest, ebenfalls Millionen versenken. Daher: Was genau willst du produzieren, wieviele Spuren sollen simultan aufgezeichnet werden, wieviele Spuren willst du mischen, mischst du analog oder digital, wenn digital---> lieber mit einem Pult oder innerhalb deiner DAW... was hast du für Vorstellungen von deinem DAW System? Nur als Anhaltspunkt: Ein Pro Tools system mit Hardware kann dich um die 30.000€ kosten, ohne dass du auch nur ein einziges Mikrofon gekauft hast...

Ich würde dich, ebenso wie auch die anderen Schreiber in deinem Threat, darum bitten, dass du deine Fragen etwas aufschlüsselst und unter Umständen sogar diese in unterschiedliche Unterforen postest, damit man einen Überblick behält. Diese Frage ist sehr komplex, genau wie die Umsetzung. Wenn du aber lieber einfach nur eine Summe genannt haben willst: Je nach Größe und Ausstattung kostet der Ausbau und die Technik in einem professionellen Studio zwischen 200.000€ und 10.000.000€ (aufwärts)!

Herzliche Grüße,
Till

6

Samstag, 27. August 2011, 19:02

Tja, Bezeichnug "professionell" kann so viel kosten biggrin

Ich sage 15.000€ bist 35.000€ oder 2000€ bis 7000€ ohne Pro-Tools und MACs :pardon: .
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  • »trippleheadshot« ist männlich

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7

Samstag, 27. August 2011, 23:08

Wenn ein Neumann U87 alleine schon um die 2500€ kostet?! Ganz zu schweigen von Preamps und ner Abhöre (die auch n paar K verschlucken kann)?!
Aber wie du schon sagst, "professionell"... alleine das Wort kostet schon ;)

8

Sonntag, 28. August 2011, 20:33

Ich möchte mich meinen "Vorrednern" anschließen.
Das sind etliche und aberetliche Detailfragen, die Du hier in einem Thread "herausforders".

Bitte entwickel dir ein Konzept (mit klaren Vorstellungen, was Du willst und wo Deine Grenzen liegen).
Grenzen sowohl deiner Fähigkeiten (braucht man einen Tontechniker), deiner gewünschten Möglichkeiten
(Anzahl der Spuren, welche Technik? pp.), deiner vorhandenen Möglichkeiten (z.B. Räume)
sowie deines finanziellen Rahmens.

Darüber solltest Du dir wenigstens grob im Klaren sein.
Sonst endet das hier in vergeblichen Mühen.

Es wäre auch hilfreich, unter Stichwörtern hier im Forum zunächst Einzelthemen nachzulesen, um eigene
Vorstellungen entfalten zu können, solltest Du wirklich an einem so großen Projekt interessiert sein.

Oder geht deine Fragestellung eher in Richtung "was brauche ich für professionelle Studioaufnahmen"?

Das wäre schon ein "kleineres" Kaliber.

Gü-Mix

9

Mittwoch, 31. August 2011, 22:48

interessant

Zu diesem Thema mal eine Andeutung, aber auch eine Frage....

Ich habe vor ziemlich genau 20 jahren mal eigene Songs aufgenommen und zwar folgendermaßen...

Eine alte billige Klampfe, mit einem Effektgerät (Koprg A3)...wer es kennt verglichen mit heutigen Effektgeräten würde es nie wieder nutzen...

Ein Drumpad Schlagzeug, superaltes Keyboard (Korg M1) ....

Und vor allem, das war das beste an allen Geräten : Ein 8 Spur TONBANDGERÄT von Fostex.

Jetzt nach 20 jahren kaufe ich mir ein Zoom R16, habe eine Ibanez, Effektgerät : Line 6 POD X3, Cubase VST 32, E-Drum Set, E-Baß Original Fender....

Mein Ziel (wo ich dachte das wäre kein Problem) : Die Aufnahmen von damals Soundtechnisch zu verbessern....das war´s dann, die Aufnahmen der

gleichen Songs sind zwar gut, aber irgendwie trotzdem weitaus schlechter und weiss nicht mehr was ich machen soll....

Kann das denn wirklich an dem Aufnahmegerät liegen....dass die alten Tonbandgeräte wirklich so gut waren ? (ich meine sie waren wirklich sehr gut, gerade Fostex)....

  • »trippleheadshot« ist männlich

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10

Donnerstag, 1. September 2011, 09:08

Hey,

die alten analogen Maschinen waren tatsächlich qualitativ sehr hochwertig. Wenn man sich nicht am rauschen der alten Teile stört, sind sie natürlich besser als digitale Aufzeichnungsgeräte, da das Audiomaterial ohne Rundungsfehler aufgezeichnet wird. Generell wäre es aber falsch zu sagen, dass analoge Geräte besser seien als digitale. Es kommt immer auf den gewünschten Sound und den Anwendungsbereich an.
Mit einem technisch aktuellen Sequencer und einer semiprofessionellen Hardware (homerecording) lassen sich Tracks erstellen, die in der Qualität deiner Fostex in nichts nachstehen. Gerade was Effekte aller Art anbelangt, ist es heute sehr erschwinglich geworden sich ordentlich zu verkünsteln. Vor noch 10 Jahren wäre sowas fast undenkbar gewesen... die damalige Software war da noch in den Kinderschuhen und, wenn es was gutes sein sollte, unbezahlbar, ganz zu schweigen von guter Hardware! Heute ist das anders! Was beim digitalen natürlich fehlt, ist die Bandsättigung, aber die lässt sich zum einen sehr gut simulieren und zum anderen ist das ja auch nicht immer gewünscht (in der heutigen Zeit sogar nur sehr selten). In die Sättigung ist man früher als Kompressorersatz gefahren oder um einen höheren Signalrauschabstand zu erlangen. Das ist heute mit der modernen digitalen Technik hinfällig geworden.

Jedoch bleibt zu sagen, dass deine Fostex nicht mit einer professionellen Studiobandmaschine zu vergleichen ist! Der Sound der da raus kommt (bedingt durch die alten, dicken, schweren analogen Bauteile in den Verstärkern, die qualitativ extrem gut waren) ist ganz weit jenseits von gut und böse. Ich hatte das Glück an solchen Maschinen lernen zu dürfen... das was da bei richtigem Handling rauskommt ist purer Sex!

Grüße,
Till

11

Freitag, 13. April 2012, 03:09

also ein home studio im keller mit 60 qm² davon 20qm² gesangs kabine, der raum in raum bau und die net so biligste hardware mic usw haben mich um die 8000 gekostet :P für sprach gesagt reicht es vollkommen
Kein support via pn

Meine meinung , weis net was die anderen denken :P