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Dienstag, 3. Januar 2012, 00:34

Richtiges Mixing - egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts.

ich hab absolut keinen plan wie man es gut klingen lässt ich arbeite mit cubase 5 und wavelab 7 ich verwende fast nur izotope plugins also izoztope ozone5 und izotope nectar ich verwende aber auch die standart plugins von cubase wie Gate und compressoren allerdings egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts und die ganzen youtube tutorials bringen einem fast gar nichts :dash2: nun hätte ich gern ein paar tipps von euch welche reinfolge sollte ich beachten und was muss auf jeden fall in die stimme rein ?

ich sollte noch erwähnen es geht um rap und gesangs aufnahmen :D

2

Dienstag, 3. Januar 2012, 00:39

Re: Richtiges Mixing - egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts.

Hallo, willkommen im Forum?

  • Welche Abhörmonitore benutzt du?
  • Wie gut ist deine Abhörsituation(Akustik).
  • Welche Instrumente bzw. Samples setzt du ein. Die meisten darf man gar nicht nachbearbeiten.
  • Lade mal einen Beispiel in unsere Webdisk hoch!
Gruß
Wenn Ihr das Tonstudio-Forum unterstützen möchtet, dann kauft einfach euer
Equipment bei Musikhaus-Thomann, indem Ihr eure Bestellungen über unseren
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3

Dienstag, 3. Januar 2012, 00:53

Re: Richtiges Mixing - egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts.

abhörmonitor ? keine ahnung was damit gemeint ist google hat mir auch nich geholfen

also ich verwende ganz normale bass boxen zum abmischen nichts teures abmischen mach ich halt mit laptop der hat aber neh realtiv gute soundkarte und mein Treiber ist asioall4 v2

http://www.tonstudio-forum.de/database/57-komplett/index.html hab hier neh kleine hör probe eingebaut der beat ist schon so übernommen geht halt nur um die vocals die vocal spur ist unbearbeitet bis auf autotune das ich schon drin hab bei bedarf kann ich auch nur beat oder nur vocal hochladen

und hier nochmal das ganze mit bearbeitung http://www.tonstudio-forum.de/database/59-probe-bearbeitet/index.html

bearbeitet wurde mit
-autotune
-ping pong delay
-classic compressor
-chorus
-izotope nectar / documentary einstellung diese enthält einen preamp und lautstärke regler einen bass und höhen regler und einen De-Esser
-izotope ozone5 enthält einen paragraphic equalizer einen multiband Dynamics und einen loudness maximizer
- einen denoiser
-und roomworks

das wäre alles was ich benutze im cubase 5 output mach ich dann noch einen multiband compressor rein um alles zsm zu fügen hoffe auf kritik und verbesserungs möglichkeiten :thumbsup:

ToneQuake

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4

Dienstag, 3. Januar 2012, 20:40

Re: Richtiges Mixing - egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts.

Ich höre es mir morgen an.

;)

5

Dienstag, 3. Januar 2012, 21:25

Re: Richtiges Mixing - egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts.

Hallo youngmafiakid!
ich habe mir beide Soundbeispiele einmal angehört und zunächst zwei Bitten für die Zukunft:
1. Die Soundausschnitte könnten gerne etwas länger sein, damit man sich auch "reinhören"" kann.
So muss man sie immer wieder von vorne starten, um überhaupt einen Eindruck gewinnen zu können.
2. Sie könnten auch "bessere" Namen vertragen. Man muss sie ja downloaden und dann auch wiederfinden.
Bei Namen wie "komplett" und "komplett bearbeitet" verliert man schnell den Überblick, wenn man nicht
nur diese Downloads hat.
Soweit als Tipp.

Grundsätzlich finde ich bei beiden Mischungen, dass der Gesang etwas zu leise ist.
Auch die erste Aufnahme ("komplett") schein nicht frei von Effekten zu sein.
Ist das das "autotune", das die Verständlichkeit vermindert?
Brauchst Du das?
Ansonsten würde ich es weglassen.
Die Vokalaufnahme wirkt auch eher schwach ausgesteuert und damit "etwas leblos".
Ich würde sie noch einmal einsingen und dabei auf mehr Dynamik achten.
Aus der Stimme ist mehr herauszuholen. Das kann man mit keinem Effekt der Welt
ausbügeln.
Ich hoffe, Du nimmst es mir nicht übel: Die Vokalaufnahme wirkt, als hätte jemand im
Chor mitgesungen, der nicht (negativ) auffallen wollte.
Wenn Du aber DIE Stimme sein möchtest, muss das auch bei der Aufnahme
eine Anstrengung abverlangen dürfen. Was hier nicht sitzt, kann nicht mehr nachbearbeitet
werden.
Also mehr Mut bei der Aufnahme und Verzicht auf "autotuning"!
Die Stimme klingt schön, kommt aber "unterbelichtet" rüber.

Die zweite Soundvorlage ist jedenfalls effektmäßig überfrachtet.
Effekte sollten möglichst subtil eingesetzt werden.
Am besten wäre es, wenn man sie gar nicht als solche wahrnimmt.

Das sind meine Eindrücke nach erstem Abhören.

Vielleicht ist dies schon ein Schritt zu einem besseren Ergebnis, das Du ja erzielen willst.

Gü-Mix

ToneQuake

Tonstudio-Forum Entwickler

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6

Mittwoch, 4. Januar 2012, 17:18

Re: Richtiges Mixing - egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts.

Du solltest dich nicht wundern, wieso es nach Nichts klingt. ;)

Deine unbearbeitete Version klingt schon mal nach Nichts.

Dir fehlt der richtige Umgang mit einem Equalizer und eine brauchbare Abhörsituation(Abhörmonitore+optimierte Akustik). Ohne vernünftige Abhörmonitore und Akustik hast du kaum Chancen auf einen guten Mix.

Sag mal, hast du überhaupt einen Equalizer eingesetzt?
Ich meine gezielt und nicht einfach einen Preset aus der Liste geladen und drauf geknallt. Die vordefinierten Herstellerpresets taugen meistens nichts!

Ansonsten hat Gü-Mix schon einiges erklärt.

Gruß ;)

mr-wave

Moderator

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7

Mittwoch, 4. Januar 2012, 19:01

Re: Richtiges Mixing - egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts.

Hallo!
Ist das das "autotune", das die Verständlichkeit vermindert?
Brauchst Du das?
Ansonsten würde ich es weglassen.
Ich denke mal stark dass er den T-Pain (oder auch manchmal Cher-Effekt) ganz bewusst einsetzt.
Das hat dann nichts mehr mit Intonationskorrektur sondern mit stilechten Effekten zu tun.

Zumindest kenne ich das so aus der Sparte. Da muss ich aber dazu sagen dass man sowas auch automatisieren sollte. Gerade als Effekt auf akzentuierten Wörtern macht er sich ganz fein.

Ansonsten sollte hier die Aufnahmekette perfektioniert werden. Asio4all habe ich nur im Einsatz wenn ich irgendwo bin wo ich meine Hardware nicht dabei habe aber trotzdem an die DAW muss. Es geht schon aber ist sicher nicht die beste Wahl. Leider ist auch die Soundkarte nicht bekannt! Keine normale "Consumer"-Karte eignet sich wirklich als Glied für das Recording.

Wenn eingangsseitig bessere Voraussetzungen geschaffen sind kann man an die Materie der Bearbeitung im Rechner gehen.

Ein Mutlibandbandkompressor ist sicher nicht verkehrt, er sollte aber auch bewusst eingestellt werden! Hier muss ich AI-Mastering Recht geben. Die Presets sind keine Allroundwaffen die einfach so funktionieren.

Ansonsten möchte ich noch anmerken dass mir deine Effektkette zu lang ist. Wenn zu viele Effekte auf einem Element des Songs liegen (gerade gesang) wird das als unangenehm empfunden da der Hörer durch die Anzahl irritiert wird.

Beste Grüße

mr-wave
Wer immer nur das tut was er bereits kann, wird auch immer nur das bleiben was er bereits ist.

8

Donnerstag, 5. Januar 2012, 01:10

danke

erstmal danke an alle für die tipps ich ging das mastering und mixing völlig falsch an

ich habe mir nun diese DVD-Lernkurs Hands On Audio Mixing Mastering: Mark Hofmann, Gavin Lucas: Amazon.de: Software dvd besorgt und bin wirklich begeistert hier wird schritt für schritt alles anhand von beispielen erklärt :thumbsup: damit hätte sich das denk ich erledigt

und ja ich benutze den autotune effekt ganz bewusst und der verschlechtert nichts der korrigiert ja nur die ton höhen ich arbeite jetzt seit über 2 jahren mit autotune und damit kann man jeden zum sänger machen klingt dann zwar elektronisch aber das ist ja sinn der sache wenn man sich zum beispiel britney spears unbearbeitet und bearbeitet anhört dann liegen da welten da zwischen autotune ist schon ein feines programm

leader

Fortgeschrittener

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9

Donnerstag, 5. Januar 2012, 13:14

Re: Richtiges Mixing - egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts.

Das ist eine sehr weise Entscheidung :yes3:.

Aber .... wie AI-Mastering richtigerweise erwähnt hat:
Ohne vernünftige Abhörmonitore und Akustik hast du kaum Chancen auf einen guten Mix.
LG
leader

10

Donnerstag, 9. Februar 2012, 17:28

Re: Richtiges Mixing - egal wie viele stunden ich mich dran setze es klingt einfach nach nichts.

Hey,

Lern DVDs sind schön und gut, aber da Mixing eine absolut kreative Tätigkeit ist, kann man nicht anhand eines Beispiels, das nichts mit dem aktuellen Song zutun hat, erklären und erwarten, dass man es in einer anderen Umgebung wirklich umsetzen kann. Mischen geht leider nur "learning by doing". Natürlich kann man sich das ein oder andere abgucken, aber das ist genauso wie mit den Presets in sämtlichen Plugins. Die sind irgendwann mal für irgendwelche Spuren gemacht worden, die mit dem eigenen Rohmaterial nichts zutun haben. Ich kann natürlich auch im Studio eine Stimme aufnehmen, dazu ein Neumann U47 FET und einen Avalon Preamp verwenden, anschließend für die Stimme die drüber singt (am Besten noch einen ausgebildeten wirklich guten Sänger) eine Filterkurve erstellen und dir das Preset dann schicken. Wenn du dann aber in einem anderen Raum, mit einem anderen Mikrofon und einem anderen Preamp einen anderen Sänger damit aufzeichnest, funktioniert die Kurve schon nicht mehr. Genau so ist das auch mit solcher "Fachliteratur" oder "Lern DVDs". Schau sie dir an, aber lerne durch die eigenen Fehler.
Als ersten Schritt solltest du dir allerdings ein neues Interface zulegen, denn mit Onboardchips (auch noch aus einem notebook) kann man nunmal leider überhauptnichts raus holen. Auch über deine Abhörumgebung solltest du dir Gedanken machen. Ein ganz tolles Teil gibts da von SPL: SPL Phonitor
Der kostet zwar leider 1300 Schleifen, aber er ist jeden Cent wert. Damit spart man sich tatsächlich eine teure Abhöre und den Ausbau seines Abhörplatzes und kann mit einem Kopfhörer mischen und mastern, ohne die normalen Ermüdungserscheinungen, die mit dem Arbeiten mit Kopfhörer normalerweise auftreten.

Egal wie, ich wünsche dir, dass du weiterhin den Spaß an der Musik behälst. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen... und wenn ich noch eine Weisheit los werden darf: Wenn du länger als 13 Stunden an einem Song gemischt hast und er nicht besser wird, hör auf und misch erstmal was anderes. Sonst fängst du an, Sachen zu hören, die nicht da sind und machst nur noch mehr kaputt. Mach lieber mal was anderes und hock dich zwei Tage später nochmal dran. Dann sieht die Welt wieder anders aus ;)

Herzliche Grüße,
Till